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Urlaub in der Schweiz – So können Reisende Geld sparen

Urlaub in der SchweizUrlaub in der Schweiz – So können Reisende Geld sparen

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Reiseglück so nah liegt? Die malerische Schweiz ist ein beliebtes Reiseziel, das Urlauber aktuell auch ohne größere Auflagen bereisen können.
Von dieser Regelung sind nur die Bundesländer ausgeschlossen, die von der Schweiz als Risikogebiete eingeordnet werden.

Geld sparen: Mit der richtigen Planung

Allerdings ist die Schweiz als verhältnismäßig teures Reiseland bekannt, das sogar als eines der kostenintensivsten Länder aus ganz Europa gilt. Bei richtiger Planung können Weltenbummler dennoch bares Geld sparen.

Geld sparen in der Schweiz
Geld sparen in der Schweiz – mit der richtigen Planung

Erster Tipp: Auswahl der richtigen Region

Ganz gleich, ob für Bahnfahrten oder Hotelaufenthalte: Bei Aufenthalten in der Schweiz sollte der Geldbeutel prall gefüllt sein.

Unterkünfte in den meisten ländlichen Regionen im Wallis sowie Graubünden sind jedoch günstiger.

Wer in der Schweiz einen Schnäppchenurlaub genießen möchte, kommt ebenfalls in dünn besiedelten Gebieten aus der Westschweiz auf seine Kosten.

Zweiter Tipp: Die klassische Hotellerie umgehen

Insbesondere für Familien sind Ferienhäuser und Ferienwohnungen eine günstige Option. Wer mit kleinen Kindern verreist, sollte nach Feriendörfern der Schweizer Reisekasse Ausschau halten. Zu dieser Genossenschaft gehörige Refugien punkten stets mit ihren attraktiven Lagen. In diesen Ferienparadiesen sind Kinderbetten, Kinderbetreuung sowie Hallenbäder in den Preis inkludiert.

Hochwertige Jugendherbergen wie das Wellnesshostel 3000 in Laax oder das Wellnesshostel 4000 aus Saas-Fee haben mit einem klassischen Bettenlager ebenfalls nicht viel gemeinsam. Zudem sind zahlreiche günstige und zweckmäßig eingerichtete Jugendherbergen malerisch gelegen. Inhaber des deutschen Jugendherbergsausweises profitieren auch vor Ort von zahlreichen Einsparmöglichkeiten.

Ferienhäuser und Ferienwohnungen eine günstige Option
Insbesondere für Familien sind Ferienhäuser und Ferienwohnungen eine günstige Option

Dritter Tipp: Restaurantbesuche meiden

Wer für längere Zeit in die Schweiz verreist, sollte sich kulinarisch selbst versorgen. Klassische Schweizer Einzelhändler sind Migros und Coop. Diese Händler offerieren preiswerte Eigenmarken wie M-Budget von Migros oder Qualité & Prix von Coop.

In größeren Häusern erhalten Gäste beispielsweise günstiges Mittagessen zum Preis von etwa zwölf Euro.

Zudem haben Aldi und Lidl ebenfalls Niederlassungen in der Schweiz.

Vierter Tipp: Nach öffentlichen Verkehrsmitteln Ausschau halten

Da die Schweiz sehr gut ans öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen ist, können Domizile in Ballungszentren auch in der Peripherie zu Hause sein. Fahrgäste müssen alle zwei Tage 10 bzw. 15 Franken oder 9 bis 13,60 Euro in den Bus oder die Tram investieren, wenn sie dadurch aufgrund der Lage der Ferienunterkünfte bis zu 50 Franken bzw. 45 Euro pro Tag sparen.

Gut zu wissen: Bei einer An- und Abreise via Bahn erhalten Reisende einen Bahncard-Rabatt in Höhe von 25 Prozent für die Strecke in Richtung Schweiz, wenn sie das Fahrticket im Vorfeld in Deutschland erworben haben.

Öffentliche Verkehrsmittel in der Schweiz
Nach öffentlichen Verkehrsmitteln Ausschau halten

Fünfter Tipp: Außerhalb der Hauptsaison verreisen

Einer der kostengünstigsten Reisemonate ist der November. Skigebiete sind in diesem Monat zwar noch geschlossen. Dafür genießen Urlauber in südlichen Gebieten wie Wallis oder dem Tessin zahlreiche Sonnenstunden.

Zur Sommerzeit sind in gebuchte Unterkünfte häufig Nutzungen von Bergbahnen inkludiert.

Da sich Ferientermine in der Schweiz zum Teil deutlich von denen in Deutschland unterscheiden, bietet die Nebensaison günstige Buchungsoptionen. Deshalb lohnt es sich, in den Oster-, Pfingst- und Herbstferien preiswert in der Schweiz Urlaub zu machen.

Sechster Tipp: Nutzung von Jungbrunnen

In vielen Großstädten und abgelegenen Ortschaften sind ist ein dichtes Netz an Brunnen zu Hause, deren Wasser getrunken werden kann. Während in Deutschlands Brunnen zumeist kein Trinkwasser fließt, können Urlauber in der Schweiz ihre mitgebrachten Flaschen problemlos auffüllen. In Restaurants ist Mineralwasser mit oder Kohlensäure ab vier Franken bzw. 3,60 Euro erhältlich. Im Supermarkt stehen Trinkflaschen mit einem halben Liter an Wasser ab schon ab 60 Rappen bzw. 55 Cent bereit.

Siebter Tipp: (Sonnen-)Bad zum Nulltarif

Mit der Ausnahme von einem einzigen Freibad sind alle Badeoasen in der Schweizer Hauptstadt Bern kostenfrei. Drei dieser Bäder besitzen nicht nur Schwimmbecken, sondern besitzen zugleich einen Zugang zur Aare. Das idyllisch gelegene Marzili punktet sogar mit einem phantastischen Blick auf das Bundeshaus.
Außerdem sind an nahezu alle Schweizer Badeseen frei zugängliche Badeplätze gekoppelt, die neben Grillplätzen und Duschen ebenfalls mit Toiletten ausgestattet sind.