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Wie Sie Dielenboden reinigen

Wie Sie Dielenboden reinigenWie Sie Dielenboden reinigen

Dielenböden sind nicht grundlos beliebt. Sie gehören zu den widerstandsfähigsten Böden, sehen gut aus und halten in der Regel sehr lange und bestehen aus unterschiedlichen Holzarten. Sie brauchen aber, trotz ihrer Widerstandsfähigkeit, regelmäßige Pflege und Reinigung. Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Dielenboden richtig pflegen und reinigen.

Dielenboden reinigen

Für die Reinigung Ihres Dielenbodens gibt es verschiedene Reinigungsmöglichkeiten.

Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass das Reinigungsmittel für Holz geeignet ist.

Ein weiterer Aspekt ist, ob Ihr Boden gelackt, gewachst oder unbehandelt ist, denn jeder Boden braucht eine eigene Pflege.

Welche Reinigungsmittel sind geeignet?

Gute Reinigungs- und Hausmittel sind:

  • Soda: Mit Soda können Sie unbehandelten Boden gut reinigen. Mischen Sie einfach Wasser, Backpulver und Soda. Es entsteht eine nicht-flüssige Masse, die etwa 5 Stunden einwirken muss. Danach spülen Sie die Masse einfach ab.
  • Milch: Durch die Milch glänzt der Boden wieder wie neu. Nehmen Sie Vollmilch, dadurch bekommt der Boden besonders viel Glanz.
  • Alkohol: Mischen Sie Alkohol mit Pflanzenöl, Zitronensaft, Wasser und Spülmittel in einem Eimer. Dadurch wird Ihr Boden wieder glänzen.
  • Dampfreiniger: Hier müssen Sie aufpassen. Naturbelassene Böden sollten nicht mit dem Dampfreiniger behandelt werden, da der Dampf in das Holz eindringen kann. Dadurch kann das Holz aufweichen.
  • Mit Schwarzem Tee können Sie vor allem dunkles Holz reinigen. Mischen Sie dafür einfach Tee mit Wasser. Die Mischung hilft gut gegen Bakterien und damit gegen schlechte Gerüche.
  • Pflanzenöle: Diese sind ebenfalls sehr gut geeignet. Mischen Sie das Öl mit Essig, Spülmittel, Wasser und ein paar ätherischen Ölen. Nehmen Sie dafür Leinöl für dunkle Böden und Olivenöl für helle Böden.

Hausmittel gegen Flecken und Kratzer

Haben Sie Kugelschreiberflecken auf dem Boden, können Sie diese mit Zahnpasta oder einem Fleckenradierer entfernen. Haben Sie Rotwein verschüttet, sollten Sie diese Flecken sofort entfernen. Sind Rotweinflecken erst einmal eingetrocknet, lassen sich diese kaum noch entfernen. Sind die Flecken dennoch schon eingetrocknet, nehmen Sie Natron und Mineralöl. Befinden sich helle Flecken auf dem Boden, können Sie Zahnpasta nehmen und die Flecken damit ausreiben.

Anleitung: Wie Sie den Boden reinigen

Haben Sie einen geölten oder gewachsten Boden, braucht dieser eine andere Pflege als ein versiegelter oder naturbelassener Boden. Wischen Sie den Boden zuerst feucht in Faserrichtung ab. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht zu nasse ist, damit er die Feuchtigkeit nicht aufsaugt und aufquillt. Befinden sich Flecken auf dem Boden, behandeln Sie diese wie empfohlen.

Lackierte Böden sind aufgrund ihrer Versiegelung widerstandsfähiger und können anders gereinigt werden.

Da sie weniger Schmutz und Feuchtigkeit aufnehmen, müssen sie auch nicht so oft gereinigt werden.

Säubern Sie zuerst den Boden, damit Staub und Dreck entfernt werden können. Fegen Sie Staub und losen Dreck einfach ab. Wischen Sie dann den Boden mit einer Wasser-Reinigungsmittel-Mischung ab. Damit entfernen Sie Flecken und hartnäckigen Dreck. Damit keine Rückstände auf dem Boden bleiben, wischen Sie mit klarem Wasser nach. Fugen reinigen Sie, indem Sie diese einfach absaugen. Diese müssen nicht ausgewischt werden.

Pflege für Dielenböden

Eine gute Pflege verhindert Flecken, Kratzer und Dellen am Boden. Statten Sie Tisch- und Stuhlbeine mit Filzstoff aus, damit diese keine Kratzer auf dem Boden verursachen. Vermeiden Sie es, mit spitzen Absätzen auf dem Boden zu laufen.

Absätze aus Gummi können zu Schlieren führen und Steine unter Schuhen Kratzer verursachen. Achten Sie darauf, können Sie von vorne herein Schäden und Kratzer vermeiden. Teppiche und Läufer können zusätzlichen Schutz bieten.
Um den Boden zu pflegen, können Sie ihn nach der Reinigung mit Ölen behandeln, wodurch naturbelassene Böden wieder geschmeidig werden. Reinigen Sie den Boden vorher gründlich mit Essig oder anderen Reinigungsmitteln und behandeln Sie ihn dann mit dem Öl. Sie können auf Bioöl, Leinöl oder Hartwachsölen zurückgreifen.